Berufsfeuerwehr Salzgitter

Retten, Löschen, Bergen, Schützen...

 
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Wir, der GAL 2017

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Seit Anfang April 2017 sind wir endlich dabei! Nach einem harten Auswahlverfahren und vielen verschiedenen Prüfungen haben wir unsere Ausbildung zum Brandmeister bei unserer Berufsfeuerwehr begonnen.

Die erste Woche

Unser neuer und aufregender Lebensabschnitt begann mit einem ausgiebigen Frühstück, bei dem nicht nur die Anwärter, sondern auch der Lehrgangsbetreuer und hiesige Ausbildungsleiter dabei waren. Im Anschluss bekam jeder Kollege die Möglichkeit sich den anderen vorzustellen.
Eines unserer ersten Themen war das Verhalten und Benehmen eines Feuerwehrbeamten in der Öffentlichkeit, sowie einige Rechtsgrundlagen des Beamtendaseins.
Ansonsten galt es in der ersten Woche viel zu Organisieren und die Tagesabläufe kennenzulernen.

Woche zwei…

Auch hier gab es immer noch eine Menge neues kennenzulernen. Neben einer Führung durch das Werk der Salzgitter AG, hatten wir auch die Möglichkeit an einer sehr ausgiebigen Stadtrundfahrt mit dem ehemaligen Amtsleiter teilzunehmen. Neben einigen interessanten Plätzen konnte sich so auch noch die Gruppe besser kennenlernen.
Zudem stand in dieser Woche auch die erste Sporteinheit auf dem Plan, die neben einem Lauf um den Salzgittersee auch die Einführung in das TFA (Toughest Firefighter Alive) Training beinhaltete.
Spezieller wurde es dann beim Chemieunterricht, der uns helfen sollte unsere Grundlagen in Chemie wieder aufzufrischen.

Woche drei…

Diese Woche stand im Zeichen der ersten Hilfe. Hier wurden die Grundlagen der ersten Hilfe und deren Anwendung vermittelt. Auch im Bereich Feuerwehr ging es voran. Hier wurde uns in den Themen Brand,- und Löschlehre alles vermittelt, um zu verstehen wie Feuer „funktioniert“.
Passend zum Wochenende gab es Informationen über gesunde Ernährung und wie wir uns in dem später anfallenden Schichtdienst adäquat verhalten.

Woche vier…

Ein Großteil dieser Woche bestand darin, den Umgang mit den Funkgeräten zu erlernen. Dies beinhaltete rechtliche Grundlagen, physikalische Grundlagen und die allgemeine Abwicklung des Funkverkehrs. Dies wurde abgeschlossen mit der Funk- und Fahrübung, bei der wir auch nach Koordinaten fahren mussten.

Gefahren an der Einsatzstelle und Mathematik waren ebenfalls Lehrinhalt dieser Woche.

Woche fünf…

Die in der Vorwoche begonnenen Gefahren an der Einsatzstelle wurden in dieser Woche vertieft. Die in der Gefahrenmatrix dargestellten Gefahren wurden in Gruppen erarbeitet, präsentiert und anschließend ausgiebig diskutiert.
Das Augenmerk der Ausbildungswoche lag in den Grundlagen Feuerwehreinsatztätigkeit (FwDV1 und 3). Hier wurden die Einheiten im Lösch –und Hilfeleistungseinsatz besprochen und auch in der Praxis geübt.

Woche sechs…

Die aus der letzten Woche theoretisch gelernten Grundlagen wurden in dieser Woche praktisch mehrmals geübt und dadurch verinnerlicht.
Unterrichte zur psychischen Belastung sollten einen ersten Eindruck vermitteln, was uns in der Zukunft bei Einsätzen erwarten kann und wird.
Am Ende der Woche ging es das erste Mal für die gesamte Gruppe zur Wache 2 in SZ-Bad. Hier bekamen wir eine theoretische und praktische Einweisung auf verschiedene Feuerlöscher und deren Löschmittel. Dies vertieften wir durch einige Übungen auf dem Hof der Wache. Hier hieß es das erste Mal „Feuer ausmachen!“.

Woche sieben…

Knoten und Stiche, Retten und Selbstretten, das Abseilen vom Schlauchturm standen ebenso wie Hofübungen und kleinere Einsatzübungen auf dem Programm. Tragbare Leitern in Theorie und kurzen Praxisdemonstrationen ließen diese Woche wie im Flug vergehen, da wir immer in Bewegung waren. Der physikalische Freitag sollte unsere Kenntnisse in den Bereichen Mechanik und Elektrotechnik auffrischen und vertiefen.

Woche acht…

„Ich bin nicht dein Vater, bei dir brennt es.“, die Woche Acht stand im Zeichen des Atemschutzes. In der theoretischen Ausbildung lernten wir die Grundlagen, die Atmung des Menschen und Atemgifte kennen. Außerdem wurden erste praktische Übungen durchgeführt, um sich an den Atemschutz zu gewöhnen.

Woche neun…

Diese Woche fand zum größten Teil getrennt in zwei Gruppen statt, eine Gruppe beschäftigte sich mit praktischen Übungen zum Löscheinsatz, die andere Gruppe hatte den praktischen Teil der Atemschutzausbildung in der Übungsstrecke in Engerode zu absolvieren.
Auch die Ausbildung an der Hakenleiter an der Wache zwei sorgte für eine neue Herausforderung, die aber schließlich von allen gemeistert wurde.

Woche zehn…

Nachdem die erste Gruppe die maximale Belastung von 160 kJ in der Übungsstrecke erfolgreich absolviert hatte, ging es für die zweite Gruppe in die Strecke. Auch hier ging es mit kleinen Belastungen los, die langsam gesteigert wurden.

Am Wochenende ging es für einen Teilnehmer des GALs nach Mönchengladbach, um die TFA Gruppe aus Salzgitter zu unterstützen.
Ein Teil der Gruppe nahm derweil am Drachenbootrennen auf dem Salzgittersee teil. Alle Teilnehmer hatten viel Spaß, bei einem recht kurzweiligen Tag am See, bei dem der Grill natürlich nicht kalt blieb.